Unsere Hände sind die wichtigsten Werkzeuge des menschlichen Körpers, die jeden Tag stark beansprucht werden. Da die Haut an den Händen empfindlich und relativ dünn ist sowie weniger Fett produziert, ist sie für Reizungen anfällig. Wir setzen die Haut Wasser, Schmutz, Luft, Kälte, Reinigungsmitteln und anderen schädlichen Einflüssen aus. Dadurch kann sie stark austrocknen. Manchmal führt auch eine Beschädigung der natürlichen Hautbarriere zu einer unangenehmen Handreizung.

Gereizte Hände – Symptome
Derzeit beschweren sich viele Personen über trockene und rissige Hände. Gereizte Hände sind oft auch gerötet. In vielen Fällen sind Hautstellen stark gespannt und schuppig, Hautreizungen können auch Juckreiz verursachen. Bei einer schweren Handreizung kann es sogar zu problematischen Hautentzündungen kommen. Diese Symptome einer Reizung können sich bei niedrigeren Temperaturen im Winter deutlich verschlimmern. Aber auch nach dem Baden können die Hände trockener und rissiger werden.
Was verursacht Hautreizungen?
Es gibt mehrere Faktoren, die eine unangenehme Hautreizung verursachen können:
- Zu häufiges und zu heißes Händewaschen – das Problem betrifft in erster Linie Ärzte, Pflegekräfte etc.;
- Trockene Luft (z. B. durch Klimaanlagen) beeinflusst die Hände ebenfalls negativ;
- Chemische Substanzen in Reinigungs- und Waschmitteln, die allergische Reaktionen auslösen können;
- Mechanische Reizungen, die häufig beruflich bedingt sind. Ein gutes Beispiel ist der Abrieb der äußersten Hautschicht – dieses Problem betrifft viele handwerkliche Berufe;
- Neurodermitis – bei vielen Menschen, die unter Neurodermitis leiden, treten Hand-Reizungen verschiedener Art (auch Handekzeme) auf;
- Falsche Ernährung – in erster Linie handelt es sich um mangelnde Flüssigkeitszufuhr.
Was hilft bei einer Handreizung?
Eine unangenehme Hand-Reizung sollte man nicht unterschätzen. Derzeit sind verschiedene Mittel gegen Hand-Reizungen erhältlich. Dabei handelt es sich um Mittel, die den Juckreiz lindern und rückfettend wirken. Empfehlenswert sind Pflegemittel, die natürliche Öle enthalten und daher vor dem Austrocknen sehr gut schützen.
Haben Sie bemerkt, dass Ihre Hände sehr trocken und gerötet sind? Sie sollten unbedingt auf das Problem reagieren. Empfehlenswert sind regelmäßige Handbäder in pflanzlichen Pflege-Ölen (z. B. Mandelöl, Olivenöl oder Kokosöl).
Vor dem Schlafengehen können Sie Ihre gereizten Hände eincremen. Damit Ihre Haut die Creme vollständig einziehen lässt, sollten Sie Baumwollhandschuhe anziehen. Es wäre auch empfehlenswert, Handschuhe bei hautbelastenden Tätigkeiten im Haushalt zu tragen. Sie können sich z. B. für Latex- oder Nitrilhandschuhe entscheiden, die flexibel, strapazierfähig und bequem sind. Wenn Sie Ihre Hände schonen wollen, sollten Sie die richtigen Latexhandschuhe für die Arbeit wählen.
Die richtige Hautpflege im Alltag
Vorbeugen ist besser als heilen. Dieses alte Sprichwort kennt wohl jeder von uns. Ein umfassender Schutz der Hände vor Reizungen ist sehr wichtig, wenn man trockene, gerötete und rissige Hände vermeiden möchte. Mit der richtigen Hautpflege im Alltag können Sie den gewünschten Effekt erzielen!
So sollten Sie Ihre trockene, gereizte Hände richtig pflegen:
- Händewaschen – am besten ist es, seine Hände mit lauwarmem Wasser zu waschen. Dazu sollte man ph-hautneutrale Seife verwenden, die sich für häufiges Händewaschen gut eignen;
- Abtrocknen – nach dem Waschen sollten Sie Ihre Hände (auch die Zwischenräume der Finger) mit einem weichen Tuch abtrocknen;
- Regelmäßige Pflege – nach jedem Händewaschen sollten Sie Ihre Hände eincremen. Die richtige Wahl sind feuchtigkeitsspendende und reichhaltige Pflegemittel, die gut einmassiert werden sollten. Die Hände sollten mindestens zweimal täglich mit Handcreme eingerieben werden.

